Die ECM World wird am 03. und 04. Juni 2014 die ECM-Szene in Deutschland, mit neuem Konzept und einem klaren Fokus auf den Themenkomplex Enterprise‐Content‐/Dokumenten‐Management (ECM/DMS), bereichern. Veranstaltet wird die ECM World von der ECM World GmbH, welche durch die Geschäftsführer Karl Heinz Mosbach (ELO Digital Office GmbH, Stuttgart) und Thomas Koch (Kongress Media GmbH, München) gegründet wurde, in Partnerschaft mit dem Branchenverband BITKOM. Björn Negelmann von der Kongress Media GmbH ist Programm-Verantwortlicher der ECM World 2014 und schildert uns im Interview die Besonderheiten und die klaren Unterschiede des neuen Mega-Events zu etablierten Veranstaltungen.

1.) Herr Negelmann, Sie koordinieren das Programm zum neuen Mega-Event ECM WORLD. Was können wir erwarten?

Die ECM WORLD wird als Fachkonferenz mit einem spannenden Programm mit vielen Erfahrungswerten und Empfehlungen für den ECM-Projektalltag überzeugen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Sicht auf die Projekte, ihre Herausforderungen und Lösungsansätze – vorgestellt und diskutiert aus der Perspektive der Projektverantwortlichen aus den Anwenderunternehmen.

Die ECM WORLD wird auch nicht das nächste Akronym “durch’s Dorf treiben”, sondern über ECM als ganzheitliches Konzept zum betrieblichen Management von geschäftsrelevanten Informationen und Dokumenten diskutieren. Dabei geht es um die alten und neuen Erfolgsfaktoren für die Optimierung der Informations- und Dokumentenprozesse, um die Lösungen zur sicheren und effizienten Langzeit-Archivierung sowie um die Optimierung der Systemvielfalt, die sich in diesem Anwendungsfeld über die letzten Jahre eingeschlichen hat.

Aber es geht auch um die Potentiale und Herausforderungen neuer Arbeitsformen und ihren Veränderungen, die sie für das Anwendungsfeld bringen. So müssen sich Unternehmen heute ja viel stärker den Herausforderungen der Mobilität, der internen sozialen Vernetzung und Zusammenarbeit sowie der Flexibilität in Sachen Technologie stellen. Hier ergeben sich neue Anforderungen und Potentiale für das Anwendungsfeld, die ebenfalls diskutiert werden.

Im Großen und Ganzen wird die ECM WORLD ein spannender Fachkongress zur Zukunft des Enterprise Content Management.

2.) Was bedeutet “aus der Perspektive der Projektverantwortlichen”?

Ziel des Programmkonzeptes ist es große Teile der Veranstaltung durch Vorträge von Projektverantwortlichen zu besetzen – sprich der klassische Fallstudien-Vortrag, bei dem Anwender das Konzept und das Vorgehen in ihren Projekten vorstellen. Dabei soll innerhalb von 30 Minuten ein Einblick in die Zielsetzung, das Konzept, die Umsetzung, die Ergebnisse und die Lessons-Learned der Projekte vermittelt werden. Mit diesem Vorgehen soll die ECM WORLD einen Wissenstransfer ermöglichen von Experten und Anwendern zu Anwendern.

3.) Aber Fallstudien-Vorträge gibt es auch bei anderen ECM-Veranstaltungen – was ist denn das Besondere an der ECM WORLD?

Den Unterschied werden sicherlich die Anzahl der Fallstudien und die Qualität der Diskussion bilden. Denn im Vergleich zu anderen Veranstaltungen können wir auf der ECM WORLD in fünf parallelen Themensträngen über zwei Tage viel tiefer in das Thema einsteigen und auch viel Raum für Diskussionen bieten. Mit interaktiven Workshop-Formaten und Networking-Pausen soll hier der Erfahrungsaustasch zudem weiter gefördert werden. Die Relevanz und Qualität der Themen wird dabei auch einmal mehr durch einen hochkarätig besetzten Programmbeirat gewährleistet. Dieser besteht aus Experten des BITKOM, der die ECM WORLD als Verbandspartner unterstützt.

4.) Wie kommen die Fallstudien in das Programm?

Das erste und letzte Wort hat immer der Programmbeirat. So definiert der Programmbeirat die großen Themen für den Kongress, die wir in der kommenden Woche veröffentlichen. Dann können sich Interessierte über einen Call-for-Papers bis Ende Januar bewerben. Ende Januar wird dann der Programmbeirat über die Auswahl entscheiden. Ziel ist es mit einem ersten Programm Anfang/Mitte Februar online gehen zu können.

5.) Also grundsätzlich kann sich Jede/r für einen Vortrag bewerben?

So ist es – es muss nur gewährleistet werden, dass ein konkretes Projekt im Mittelpunkt steht, über das berichtet wird. Und dass das Projekt zu den großen Themen der Veranstaltung passt.

6.) Gibt es dann nur Anwendervorträge?

Nein – natürlich nicht. Denn Anwendervorträge können immer nur Erfahrungswissen bereitstellen – wichtig für die weitere Entwicklung von ECM-Projekten sind auch visionäre Ideen, die durch ausgewählte Keynote-Referenten und Experten gewährleistet werden sollen. Auch hierfür kann man sich über den Call-for-Papers bewerben und kommt dann in das beschriebene Auswahlverfahren. Insgesamt wird das Programm eine zum Teil fünf-gleisige Struktur bieten, die zu jedem Zeitpunkt etwas Interessantes zu bieten haben sollte.

Herr Negelmann, vielen Dank für das Interview!

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Andreas Schulze-Kopp ist als Enterprise 2.0 Berater tätig und begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zum Social Business. Von der Anfangsanalyse über die potentiellen Prozessoptimierungen, bis zur Einführung und dem Coaching der Mitarbeiter. Durch Euphorie, Begeisterung und dem Aufzeigen von Mehrwerten, versucht er Unternehmen von der ständig stärker werdenden Bedeutung einer internen sozialen Kommunikationsstruktur zu überzeugen und zu begeistern. Außerdem ist er aktiver Blogger und als zertifizierter Social Media Manager (SMA) ein bekennender Fan der sozialen Netzwerke. Außerdem ist er Autor des Fachbuches 'Enterprise 2.0: Social Software auf dem Vormarsch - Gekommen, um zu bleiben', Blogger auf dem Enterprise 2.0 Blog und Co-Moderator der Enterprise 2.0 Gruppe auf Xing und auf Google+.
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