Melanie StehrIm Interview ist heute Melanie Stehr, Sales Director CeBIT. Sie ist der Ansicht, dass die Integration von ECM in die Geschäftsprozesse jetzt in den Unternehmen angekommen ist.

1. Frau Stehr, Sie verantworten bei der CeBIT den Bereich “ECM, Input-/Ouput Solutions” und sind mit ihrem Bereich Partner der ECM World. Worin begründet sich das Engagement?

Enterprise Content Management gewinnt nicht nur in der ITK-Industrie selbst, sondern auch bei den zahlreichen Anwenderbranchen immer mehr an Bedeutung. Durch Partnerschaften mit führenden Verbänden und wichtigen Veranstaltungen bleiben wir kontinuierlich im Gespräch mit der “ECM-Szene” und erfahren auch außerhalb der CeBIT-Zeit wie die Branche “tickt”. Wir intensivieren den Kontakt zu den maßgeblichen ECM-Anbietern und ihren -Abnehmern. So können wir besser und gezielter auf die Wünsche und Erwartungen unserer Kunden eingehen und unseren Bereich auf der CeBIT noch stärker an den Interessen des Marktes entlang entwickeln.

2. Enterprise Content Management ist ja kein neues Thema sondern hat schon einige Jahre “auf dem Buckel” – und dennoch ist es ein Thema, das weitere Diskussionen braucht?

Die Integration von ECM in die Geschäftsprozesse und die damit einhergehende digitale Transformation sind erst jetzt in der Breite der Unternehmen angekommen. Man kann auch sagen, dass ECM erwachsen geworden ist. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um Beispiele aus der Praxis zu analysieren und zu vergleichen sowie neue Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren. Dabei bezieht die CeBIT auch das entsprechende Umfeld mit ein: Sie ist die einzige Veranstaltung, die Lösungen aus allen Bereichen des gesamten Arbeitsflusses von Dokumenten sowie deren systemische Vernetzung und Einbindung in andere digitale Unternehmensprozesse zeigt.

3. Was waren die großen Themen in diesem Bereich auf der CeBIT in diesem Jahr?

Neben der Integration von ECM in die Geschäftsprozesse war die Einbindung mobiler Endgeräte ein Trendthema. Hier stand natürlich auch der Sicherheitsaspekt im Fokus. Vor allem das Thema e-Signature zog zahlreiche Besucher an.

Ein Highlight war das CeBIT-ECM-Forum mit mehr als 70 Vorträgen, Diskussionsrunden und Live-Sessions. Die Themen reichten von der Verschlüsselung von E-Mails und De-Mails, dem effektiven Drucken und Versenden von Dokumenten bis zur elektronischen Signatur.

Erfreulich war auch die Präsenz führender Output-Anbieter wie Kyocera, Epson und Brother, die erstmals im Bereich Enterprise Content Management und Input/Output Solutions ausstellten.

4. Was erwarten Sie sich von der ECM WORLD?

Wir erwarten, dass die ECM-Thematik weiter intensiv diskutiert wird. Ich bin sicher, dass die CeBIT im März dazu wertvolle Impulse liefern konnte. Denn die Unterstützung und Optimierung der digitalen Geschäftsprozesse durch den Einsatz von ECM ist ein wichtiges Wettbewerbsthema, das die Wirtschaft voranbringt und auch uns am Herzen liegt.

Vielen Dank für das Interview, Frau Stehr!

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Frank Hamm ist selbstständiger Berater für Kommunikation und Kollaboration. Er berät und unterstütz Unternehmen, Organisationen und Personen bei dem digitalen Wandel. Über seine Themen Enterprise 2.0, Social Business, Social Collaboration, Public Relations, Social Media und Office Productivity bloggt er im INJELEA-Blog.

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