Heute morgen startete die ECM World. Ich sammelte für Sie einige Eindrücke der ersten Tageshälfte mit einigen Auszügen.

Karl Heinz Mosbach, ECM World und ELO Digital Office, eröffnete die ECM World mit einem Ausblick auf die kommenden zwei Tage.

Karl Heinz Mosbach eröffnet ECM World
Karl Heinz Mosbach eröffnet ECM World

Keynote Bernhard Zöller

In seiner Keynote beschrieb Bernhard Zöller (Zöller & Partner) den Weg zum Büro 2020. Neben Archiv, DMS, ECM & Co. würden weitere Einflüsse wichtig für Unternehmen. Die Veränderungsgeschwindigkeit der Technologien nehme immer weiter zu. Das bisherige Büro und seine Benutzung führe manchmal zu ungewohnten Folgen wie beispielsweise “Datei-Messies”, die alles sammelten. Plötzlich aufkommende, neue “disruptive” Technologien veränderten oder gefährdeten lange sicher gewähnte Geschäftsmodelle. Wussten Sie beispielsweise, dass der weltweit verbreiteste Scanner das Smartphone ist? 🙂

Auch neue Arbeitsweisen forderten das heutige Büro heraus. So hätten nur noch etwa die Hälfte der Büroarbeitenden ein eigenes Büro.

Bernhard Zöller: Auf dem Weg zum Büro 2020
Bernhard Zöller: Auf dem Weg zum Büro 2020

Nach Zöller ist ECM zu 51 Prozent ein Orgathema. In einem ECM-Projekt gehe es typischerweise um neue Abläufe, um bereichs- oder prozessübergreifende Abstimmungen und um Rechtefragen.

Keynote Rav Dhaliwal

Rav Dhaliwal (Microsoft/Yammer) beschrieb in seiner Keynote “Becoming a Responsive Organisation” die Einflussgrößen, die ein Überdenken der Zusammenarbeit in Unternehmen erforderlich machen. Die Änderungen in der Außenwelt von Unternehmen erforderten immer schnellere Reaktionen von engagierten Mitarbeitern und Partnern. Die Erfüllung dieser Anforderungen sind für Rav Dhaliwal der Ansatzpunkt für die neuen sozialen Zusammenarbeitsformen. Unternehmen müssten “responsiv” werden.

The Responsive Organization

Learns and responds rapidly through open communication, experimentation, and working as a network.

Rav Dhaliwal: Becoming a Responsive Organisation
Rav Dhaliwal: Becoming a Responsive Organisation

Üblicherweise seien Unternehmem für wiederkehrende Tätigkeiten und Effizienz optimiert und nicht für Veränderungen.

Organisations were not built for change
Organisations were not built for change

Für den Start in eine neue Art der Zusammenarbeit empfiehlt Dhaliwal:

Start small with like-minded colleagues.

Start small with like-minded colleagues on projects that matter
Start small with like-minded colleagues on projects that matter

Mir fiel auf, dass sowohl Zöller als auch Dhaliwal ein Wort hervorhoben, das plötzliche Veränderungen kennzeichnet: “Disruption”.

Götz Oertel: Social Collaboration

Nach den Keynotes und einer Pause war ich in dem Vortrag von Götz Oertel (Fritz & Maczio Group) mit dem Thema “Von Business Collaboration zu Social Collaboration”. Oertels Definition von Social Collaboration lautet:

Besser werden durch vernetztes Arbeiten

Die Trennung von Business Collaboration und Social Collaboration sei der Grund, warum die meisten Projekte fehlschlügen. Und die größte Herausforderung sieht Oertel darin, dass Unternehmen überhaupt erkennen müssen, dass die Welt anders wurde und Collaboration wichtig ist.

Götz Oertel: Von Business Collaboration zu Social Collaboration
Götz Oertel: Von Business Collaboration zu Social Collaboration

ECM sei typischerweise gut darin, Strukturen und Prozesse abzubilden, aber nicht so gut, wenn es um Flexibilität, Kommunikation und Wissensanpassung gehe. Bei Social Collaboration sei es typischerweise genau umgekehrt. Man solle jedoch beide Bereiche nicht unabhängig voneinander und parallel existeren lassen sondern für eine Verknüpfung sorgen.

Spannungsfeld ECM und Social Collaboration
Spannungsfeld ECM und Social Collaboration

Guido Schmitz: Capturing

Guido Schmitz (PENTADOC AG) hielt einen Kurzvortrag über die nahtlose Integration von Capture-Verfahren in den Geschäftsprozess. Das Capturing stehe oft am Anfang von Prozessen und sei ein wesentlicher Teil der Informationslogistik. Im diesem Rahmen werde alles vielfältiger, und diese Vielfalt müsse in strukturierte Prozesse überführt und die Mitarbeiter müssten unterstützt werden. In der anschließenden Diskussion beleuchteten Schmitz, Klaus Schulz (PFU Imaging Solutions Europe) und Olaf Rohstock (Governikus) das Capturing.

Guido Schmitz: Capture-Verfahren nahtlos in den Geschäftsprozess integrieren
Guido Schmitz: Capture-Verfahren nahtlos in den Geschäftsprozess integrieren

Hinweise

Während der ganzen Veranstaltung gibt es kostenloses WLAN.

Kostenloses WLAN
Kostenloses WLAN

Für Interessierte gibt es hier noch eine Programmübersicht (Klicken zum Vergrößern):

Programmübersicht ECM World
Programmübersicht ECM World

Und für Neugierige und Unentschlossene haben wir das Schnupperticket. Damit erhalten Sie am 04. Juni 2014 ab 13 Uhr kostenfreien Einlass.

ECM World Flash

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Frank Hamm ist selbstständiger Berater für Kommunikation und Kollaboration. Er berät und unterstütz Unternehmen, Organisationen und Personen bei dem digitalen Wandel. Über seine Themen Enterprise 2.0, Social Business, Social Collaboration, Public Relations, Social Media und Office Productivity bloggt er im INJELEA-Blog.

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