Es ist vollbracht – die ECM World 2015 liegt hinter uns und wir freuen uns über das Feedback vieler zufriedener Teilnehmer. Sowohl das Konferenzprogramm wie auch der Veranstaltungsrahmen am neuen Veranstaltungsort kamen bei den Teilnehmern sehr gut an.

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In unserer am 17.09.2015 veröffentlichten  Pressemitteilung haben die ECM World Geschäftsführer Thomas Koch und Karl-Heinz Mosbach das Erreichte wie folgt kommentiert:

Das Gesamtkonzept bei der zweiten ECM World hat überzeugt – ob in Bezug auf Besucher, Programm, Aussteller oder Location. Wir konnten damit einen wichtigen Grundstein für eine positive Entwicklung der ECM World in Richtung Zukunft legen. (Thomas Koch, ECM WORLD)

Es ist uns auch bei der zweiten ECM World gelungen, große und tonangebende Teile der ECM-Branche auf einem zukunftsweisenden Kongress mit Fachausstellung zu versammeln. Positiv hat sich in diesem Jahr außerdem die intensive Zusammenarbeit mit dem IT-Branchenverband BITKOM ausgewirkt. (Karl-Heinz Mosbach, ECM WORLD)

Inhaltlich zeigten sowohl die Keynotes als auch die Vorträge und Diskussionen in den Themensträngen auf, dass das Thema „Enterprise Content Management“ im Wandel steht. Das Management von geschäftsrelevanten Dokumenten und Informationen nimmt im Übergang zur weitgehend digitalen Unternehmensorganisation eine zentrale Säule ein. Es bildet das Rückgrat zur Dokumentation und Sicherung der Geschäftsaktivität, gleichsam ist es zentraler Effizienztreiber für alle dokumenten- und informationsbasierten Geschäftsprozesse. Insbesondere in Unternehmen in denen Erfassungs- und Prüfprozesse von Informationen aus Dokumenten einen großen Posten in den Prozesskosten einnehmen, sind die Einsparungs- und Effizienzpotentiale naheliegend, aber nach wie vor noch nicht allseits ausgeschöpft und auch nicht immer optimal umgesetzt.

Auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt braucht es hier nun eine optimale Unterstützung des Informations- und Wissens-Verarbeiters sowie eine nahtlose Integration in Prozess- und Anwendungssysteme des digitalen Arbeitsplatzes. „Smart“ ist dabei das neue Eigenschaftswort, was in diesem Zusammenhang bei der ECM World 2015 immer wieder gefallen ist. Es beschreibt die neuen Anforderungen, dass die Systeme den Anwender intuitiv unterstützen und Informationen selbstständig klassifizieren, verarbeiten und nach Relevanz „filtern“ sollen. Sprich die Effizienzfaktoren für die digitale Arbeitswelt liegen nicht mehr in der reinen Digitalisierung der Prozesse, sondern in der Optimierung der digitalen Anwenderaufgaben nach dem Prinzip „Get Things Done“.

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Neben der Optimierung der Geschäftsprozesse war die Unterstützung neuer Formen der Zusammenarbeit ein weiteres Thema der ECM World 2015. Dabei ging es sowohl um die nahtlose Integration von ECM-Anwendungen in Office-Umgebungen mit Kommentar- und Sharing-Funktionen als auch um die Integration von ECM-Lösungen in den Kontext von Social Collaboration Lösungen. Wie schon an andere Stelle diskutiert, liegt die Zukunft der ECM-Anwendungen nach Meinung der Experten darin, die Position als unterstützende und informationssichernde Middleware-Infrastruktur einzunehmen. Als „stille“ aber performante Informationslogistik-Lösung muss sie das Arbeiten am digitalen Arbeitsplatz in Bezug auf die Prozesseffizienz und Output-Qualität unterstützen.

Neben vielen anderen Fach-Einzelthemen war das Thema „ECM in der Cloud“ ebenso Teil der Diskussionen. „Hybrid“ war dabei das Schlagwort auf der ECM WORLD – sprich die Kombination von On-Premise-Archivierungslösungen mit ECM-Prozessdiensten aus der Cloud wie z.B. zur Erfassung, Klassifikation und Kollaboration. Natürlich wurden auch hier die kritischen Punkte der Wirtschaftlichkeit dieser Lösungen angesprochen (Infrastruktur- und Wartungskosten für On-Premise-Teil plus Nutzungskosten für Services), aber auch die Potentiale der zusätzlichen Rechenleistung aus der Cloud herausgestellt.

Insgesamt gaben die Diskussionen auf der ECM World einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen. Ebenso verdeutlichten Sie, dass ein Umdenken notwendig ist. Es reicht nicht aus, für dieses Themenfeld klassische Informationsprojekte nur zu digitalisieren. Vielmehr müssen die Prozesse vor dem Hintergrund der neuen Anforderungen am digitalen Arbeitsplatz hinterfragt und überdacht werden. Denn der digitale Arbeitsplatz ist nicht das „papierlose Büro“, sondern geht weit darüber hinaus und erfordert ein grundlegendes Überdenken der Arbeitsroutinen.

 

Wir freuen uns auf die weiteren Diskussionen zu diesem Thema – sicherlich schon nächste Woche, wenn sich die Branche bei der Messe IT & Business in Stuttgart trifft. Bis dahin!

Veröffentlicht unter Allgemein.

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